Aktuelles

Talk ohne Show: Eine soziale Politik für Geflüchtete und Deutsche?

Unter dem Titel „Durst nach Geld – Hunger nach Gerechtigkeit“ lud weltgewandt e.V. kurzfristig zu einem Gesprächssalon am 21.11.18 mit Ulrike Herrmann, Wirtschaftskorrespondentin der taz und Buchautorin.

„Niemand wird arm, wenn wir großzügig aufnehmen.“ „Komplett offene Grenzen geht auch nicht.“ Wie passen die beiden Aussagen von Frau Herrmann zusammen? Lest / lesen Sie selbst die bebilderte Beschreibung des Gesprächs.

Rolf A. Götte würdigt den Abend mit einem Kiezbericht.

Geschichte provoziert – heute

Body-/Handmapping, Geschichten rund um einen Gegenstand erzählen, verschiedene „Brillen“ zu einem Thema aufsetzen, Spiele und Übungen aus der Theaterarbeit: Während des 4-tägigen Workshops vom 5.-8.11.2018 in Lódz/Polen gaben Akteure von Organisationen in fünf Ländern Europas ihre ’niedrigschwelligen‘ Methoden der Bildung zu geschichtlichen Themen an ihre Kolleg/innen weiter. Es war mehr als nur das gemeinsame Experimentieren, die Themen wie z.B. das Zusammenleben von Christen, Muslimen und Juden in Andalusien, die Geschichte und Rolle von Minderheiten in einer Gesellschaft eröffneten neue Horizonte und waren mitunter sehr berührend.

   

Erinnerungen für die Gegenwart fruchtbar machen

Im Rahmen unseres Erasmus+-Projektes „Die Macht der Geschichte und die Zukunft Europas“ gestalten Aktive aller fünf Partnerorganisationen Workshops zu Themen und Methoden der demokratiesensiblen historisch-politischen Bildung. Die Themen – unter anderem der Spanische Bürgerkrieg, herstory und  „vergessene“ Frauen von Lódz – sind mitunter „schwer“, doch die interaktiven Methoden erleichtern den Zugang. Und der Austausch ist bewegend wie anregend.

Der jüdische Friedhof ‚erzählt‘ vom einstmals blühenden jüdischen Leben von Lódz; seine Verwilderung heute davon, dass es kaum noch Jüdinnen und Juden gibt, die die Gräber pflegen könnten…

   

Frauen und Technik in Zeiten der Digitalisierung

weltgewandt ist Partnerorganisation einer europäischen Kooperation zur Förderung der digitalen Kompetenzen von Frauen. Das Auftakttreffen der Koordinatoren fand vom 29.-31.10.2018 in Madrid statt. Die Begegnung von Angesicht zu Angesicht ermöglichte ein produktives Zusammenwirken und eröffnete weitere Horizonte des Projektthemas. Näheres zu der 2-jährigen Zusammenarbeit ist in der Projektdarstellung aufgeführt.

Ökonomische Aufklärung: Was sind Schattenbanken?

 

In der Welt der Finanzen sind manche Begriffe selbstverständlich, die vielen gleichwohl nicht verständlich sind. Neben Derivaten, CDO, CDS, Optionen und Futures, um nur einige zu nennen, betrifft dies auch das Wort „Schattenbanken“. Was zeichnet diese aus? Wie wichtig sind sie? Welche Probleme sind mit Schattenbanken verbunden? Maximilian Ludwig gibt in einfachen Worten einen Einblick. Lest / Lesen Sie selbst!

„Demokratie ist Kontrolle der Obrigkeit durch die Bürger“

Professor Helmut Gollwitzer (1908-1993) war ein politisch engagierter Theologe – während des Nationalsozialismus und in der bewegten Zeit von Studentenprotesten und Friedensbewegung. Vor 25 Jahren, am 17.10.1993, ist er gestorben. Er inspiriert und ermutigt gerade heute. Der rbb veröffentlichte 2017 eine Würdigung. Der Titel des Dokumentarfilms ist unglücklich gewählt; er ist gleichwohl sehenswert.

Zum Welternährungstag, 16.10.2018

Hunger quält, und Hunger verletzt die Würde von Menschen. Ein Film über die vielen Gründe von Hunger und was man für eine weltweit faire und nachhaltige Landwirtschaft tun kann.

„Wahr ist, was uns verbindet“: Der Friedenspreis für Aleida und Jan Assman

Das Forscher- und Ehepaar Jan und Aleida Assmann ist vor allem durch ihre Arbeiten zur Erinnerungskultur und dem kulturellen Gedächtnis bekannt geworden. Am 14.10.2018 haben beide den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels entgegen genommen. Wir dokumentieren ihre Dankesrede (das Audio ist am Ende des Textes zu finden). In einem Kurzinterview von 2016 kann man einige zentrale Positionen von Frau Assman kennen lernen.

Reden und handeln: Hannah Arendt im Gespräch

«Das Böse ist ein Oberflächenphänomen. Wir widerstehen dem Bösen, indem wir nachdenklich bleiben.»

«Ich will verstehen. Und wenn andere Menschen verstehen im selben Sinn wie ich verstanden habe, dann gibt mir das eine Befriedigung wie ein Heimatsgefühl.»

Das Gespräch mit der politischen Theoretikerin Hannah Arendt ist vom 28.10.1964. Ihre Gedanken sind gleichwohl aktuell – und reizen zur Diskussion.

„Der Kollaps der ostdeutschen Gesellschaft war umfassend“

Die Autorin Jana Hensel und der Soziologe Wolfgang Engler haben gemeinsam ein Buch zum Vereinigungsprozess, genauer den grundlegenden Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft in den 1990er Jahren veröffentlicht: „Wer wir sind: Die Erfahrung, ostdeutsch zu sein“.  Beide haben dazu ein längeres Gespräch geführt, nachzuhören auf Deutschlandfunk Kultur. Können die Proteste in Ostdeutschland als „Emanzipationsbewegung“ verstanden werden – nur von rechts? Woher kommt der Alltagsrassismus? Anliegen des Buches ist es, eine „Fokusveränderung in der öffentlichen Debatte über Ostdeutschland“ erzielen. Denn „wir glauben, dass die Erfahrungen vieler Ostdeutscher der 1990er Jahre der hauptsächliche Schlüssel sind zum Verständnis dessen, was danach passierte.“

Foto: Wikipedia/Dr. Meierhofer

Europäische Konferenz zur gesellschaftlichen und politischen Bildung

Die Projektleiterin von weltgewandt. Institut für interkulturelle politsche Bildung beobachtete die diesjährige Konferenz Networking European Citizenship Education in Marseille. Das Thema war „Schöne Neue Welt?! Die Zukunft von Demokratie und politischer Bildung“. Hinsichtlich der Analyse gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen war die Tagung erstaunlich schwach, auch wurden Kontroversen vermieden. Die Selbstreflexion als Bildungsakteure in schwierigen Zeiten auch. So sollte es nicht um die Zukunft der gesellschaftspolitischen Bildung bestellt sein. Erfreulicherweise boten die drei Tage dafür methodische Inspirationen, Informationen über Fördermöglichkeiten europäischer Projekte sowie häufig die Gelegenheit, mit anderen Bildungsakteuren in Europa und dem Norden Afrikas in Kontakt zu kommen.

 

Über die Zukunft von Geschichte

Im Rahmen des Projektes Connecting Memories (Die Macht der Geschichte und die Zukunft Europas) haben sich Kolleg/innen aus Finnland, Frankreich, Polen, Spanien und Berlin vom 29.-31.08.18 in Helsinki über Themen und Tabus der Geschichte ihrer Länder ausgetauscht. Wie werden die Franco-Diktatur, die « Wunde Wende », Kolonialismus und Migration in Frankreich sowie die Transformation in Polen öffentlich erinnert ? Was wird gesagt – und was nicht ? Inwiefern wird die Zukunft verhandelt, wenn über Geschichte gesprochen wird ? Ein fruchtbarer, lebendiger Austausch an einem inspirierenden Ort – dem Helinä Rautavaaran Museum.

      

Geschichte wahrnehmen: Interviews mit Bürger/innen Berlins

Im Rahmen unseres europäischen Projektes „Connecting Memories“ („Erinnerungen verknüpfen„) führen wir derzeit Interviews mit Bürgerinnen und Bürgern Berlins – gleich welcher Herkunft. Die Fragen sind:

1. Kannst du ein bis zwei Erfahrungen aus deinem Leben erzählen, die mit der Geschichte deines Landes verwoben sind? 2. Was kommt dir in den Sinn, wenn du an die Nazi-Zeit denkst? 3. Was sind deine Assoziationen, wenn du an das Jahr 1989 und den Vereinigungsprozesses der 1990er Jahre denkst? 4. Kannst du eine europäische Dimension der beiden Themen sehen?

Peter schildert seine Erfahrungen als 10-Jähriger mit der Mauer und der Maueröffnung. Er fragt nach dem Zusammenhalt in der Vielfalt – damals, heute, in der Zukunft.

Für Susanne bedeutet die „Wende“ 1989 Öffnung und Freiheit. Sie mahnt, die Zeit des Nationalsozialismus ins Gedächtnis zu rufen und dies anhand konkreter Informationen zu tun.

Auch Mohammad schildert seine Überlegungen zu Faschismus und Krieg. Er schätzt die Vielfalt der Religionen in seinem Heimatland Syrien und erzählt, wie mehrheitlich muslimische Patienten seines christlichen Hausarztes sich für diesen einsetzten. Als die „Rebellen“ sein Auto gestohlen hatten, holten sie es für ihren Arzt wieder zurück. Geschehen in der Nähe von Damaskus. Mitten im Krieg. (Das Open-Air-Interview wurde durch ein Sommergewitter beendet.)

Anton schildert den Vereinigungsprozess in den 1990er Jahren aus westdeutscher Sicht. Die „Wende“ habe westdeutschen Unternehmen einen Markt eröffnet, der es erlaubt habe, ihre eigene Absatzkrise zu lösen – indem „ein ganzes Land arbeitslos gemacht wurde“. Ohne den Verlauf des deutsch-deutschen Vereinigungsprozesses sei gleichwohl  die europäische Vereinigung nicht möglich gewesen. Nur sollte diese nicht nur eine „Erweiterung wirtschaftlicher Möglichkeiten“ sein. Es gelte, die Kultur mehr zu berücksichtigen und das gegenseitige Verständnis zu fördern. Außerdem sollte gemeinsam die ökologische Wende angegangen werden. „Man müsste das den Leuten entsprechend darstellen und ihnen eine Chance geben, sich daran zu beteiligen. Das wäre dann wirklich ein europäisches Projekt.“

Beispiel guter Praxis

Unser Projekt über ökonomische Grundbildung wurde von der Nationalen Agentur Bildung für Europa zum „Beispiel guter Praxis“ ausgewählt. Siehe den Eintrag in der Datenbank der Europäischen Kommission zu den Erasmus+-Projekten. Wir freuen uns! 🙂  Auf der viersprachigen Projektwebsite sind unsere Aktivitäten vorgestellt. Im Ergebnis der Zusammenarbeit sind u.a. Unterrichtsmaterialien zur Digitalisierung für den Einsatz in der Erwachsenenbildung entstanden.

Flyer – aktualisiert

weltgewandt im Überblick…

  

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Kleiner EU-Gipfel in Athen

Team-Mitglieder von weltgewandt nahmen vom 9.-11.07.18 am Projekttreffen in Athen im Rahmen der Erasmus+-Kooperation „Safer Places Hopeful Refugees“ teil. Mit Kolleginnen und Kollegen aus Griechenland, Italien, Schweden, der Türkei und Slowenien debattierten wir über EU-Flüchtlingspolitik und wie sie sich auf unsere Arbeit als NGOs auswirkt. Ideen waren gefragt – für eine konstruktive Politik und unsere Aktivitäten vor Ort. Genau darum geht es in dem Projekt, sich auszutauschen, zu vernetzen, die Methodenkenntnisse für die Bildungsarbeit zu erweitern und europäische Herausforderungen in europäischen Dimensionen zu erörtern.  Siehe unsere Pressemitteilung.

 

   

 

Weiter Schreiben.jetzt

„Seit fast zwei Jahren lebe ich in Berlin.
Zwei Jahre nur, und schon fließen die Spree und die Havel vom Norden zum Süden meines Herzens.“

So beginnt der Text von Widad Nabi, übersetzt von Suleman Taufiq. Er ist einer von vielen, die auf „weiterschreiben.jetzt“ veröffentlicht werden. Dies ist „ein Portal für Literatur und Musik aus Krisengebieten“. Die Texte sind in den Originalsprachen und auf Deutsch zugänglich. In der Erklärung „über uns“ heißt es unter anderem: „Lina Atfah sagt heute rückblickend: ‚Seit ich bei Weiter Schreiben mitmache, habe ich wieder Mut und Lust auf meine Zukunft‘, und der jemenitische Dichter Galal Alahmadi fügt hinzu: ‚Dass sich die arabisch- und deutschsprachigen Gegenwartsautoren so kennenlernen dürfen, ändert alles.’“ Weiter Schreiben ist ein Pilotprojekt von WIR MACHEN DAS, einer Initiative, die 2015 von 100 Frauen gegründet wurde.

Lest selbst! Sendet Eure Texte an WeiterSchreiben.jetzt!

weltgewandt in der Süddeutschen

Zum Tag der offenen Gesellschaft am 16.06.18 arrangierte die FreiwilligenAgentur Marzahn-Hellersdorf ein Frühstück in der Sonne. Mit dabei war Heike Kramer, die bei weltgewandt e.V. mitwirkt, u.a. beim Theaterprojekt. Im Artikel von Hannah Beitzer in der Süddeutschen ist auch vom „Bildungsverein weltgewandt“ die Rede. Zum Umfeld, in dem weltgewandt seine Bildungsangebote ausrichtet, meint H. Kramer:

„Gerade viele alte Leute, die wenig Rente bekommen, obwohl sie ihr ganzes Leben gearbeitet haben, haben kaum Kontakt zu anderen Menschen“, sagt sie. „Sie schämen sich und fühlen sich ungerecht behandelt. Das säht natürlich Misstrauen in der Gesellschaft.“ Misstrauen, das schnell in Feindseligkeit umschlagen kann. „Es gibt hier auch kaum Räume, wo jemand mit wenig Geld einfach mal hingehen kann“, sagt sie. Die Plattenbauten, in denen sie ja eigentlich gerne lebt, seien nicht gerade für Begegnungen geschaffen.

Geschichte im Diskurs: Themen und Tabus der Erinnerung

 

Die Projektwebsite der europäischen Kooperation CONNECTING MEMORIES. The Power of the Past and the Future of Europe ist nun online. Sie ‚wächst‘ noch an Inhalt und Seiten und ist bald mehrspraching (nben Englisch auf Deutsch, Französisch, Polnisch, Finnisch und Spanisch). Informationen über den Austausch sind auf Deutsch in der Projektbeschreibung zusammengestellt.

 

Suchmaschinen im Internet

 
Es muss nicht immer Google sein. Die Suchmaschine Ecosia verwendet die Einnahmen aus Suchanfragen, um Bäume zu pflanzen. Die StartPage verbindet die Suchergebnisse von Google mit dem Datenschutz von Ixquick, das 2008 mit dem ersten Europäischen Datenschutz-Gütesiegel ausgezeichnet wurde. Testen Sie / Testet selbst!

Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union

 

Seit dem 25.05.18 gilt die neue DSGVO der EU. „Ist die Datenschutzgrundverordnung wirklich die richtige Antwort auf die Digitalisierung? Ist es im digitalen Zeitalter wirklich noch möglich, Kontrolle über die individuellen Daten zu behalten? Sind staatliche Aufsichtsbehörden dafür gewappnet?“ Lesen Sie mehr dazu in einem Beitrag von Falk Steiner auf der Seite des Deutschlandfunk.

ZUKUNFT 4.0: Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft

Im Rahmen des Projekts über ökonomische Grundbildung sind Materialien für die Bildungsarbeit zur Digitalisierung entstanden. Die Hinführung zum Thema beinhaltet 1. eine kurze Darstellung der Geschichte von Industrie 1.0 – 4.0, 2. technologische Aspekte des Wandels (künstliche Intelligenz und Algorithmen, Roboter, 3D-Druck), 3. Überlegungen zu den Auswirkungen auf die Gesellschaft, 4. zur politischen Steuerung des Wandels und 5. der Rolle, die der Bildung dabei zukommt. Wie soll der Datenschutz gestaltet werden? Was zeichnet „Gute Arbeit 4.0“ aus? Sollte es eine Bürgerversicherung geben?

Die Materialien umfassen außerdem Übungen, die Trainer/innen der Erwachsenenbildung anwenden können. Weitere Informationen über die Kooperation und die Methoden, über die sich die Partner/innen austauschten, sind über die Projektwebsite einzusehen.

FUTURE 4.0: The Digitization of Economy and Society

During the ECOLIT project, partners developed teaching material on the subject of digitization. It contains an introduction to the history of industry 1.0-4.0, technological aspects (like artificial intelligence and algorithm, robotics, 3D printing), impacts on society, the political framing of the developments and the role of education. Moreover, the material provides exercises and games for trainers in adult education. More information on the European cooperation and the methods which partners exchanged are provided on the project’s website.

 

Wenn Pippi Langstrumpf über Europa spricht

Im Rahmen des Projekts Connecting Memories haben Mitarbeiterinnen von weltgewandt zusammen mit Kolleg/innen in Finnland, Spanien, Polen und Frankreich mit verschiedenen Methoden der historisch-politischen Bildung experimentiert. Enstanden sind Straßeninterviews über die Wirkungsmacht von Geschichte und die Vielfalt von Marseille sowie drei „Sound-Postkarten“ über die Stadt. Erprobt wurde auch die Methode des Soziodrama. Angewandt auf die Situation in der Europäischen Union wurden schnell die aktuellen Probleme sichtbar und erfahrbar: Brexit, wirtschaftliche Ungleichgewichte, Europamüdigkeit. In verschiedenen Rollen wurden außerdem Visionen eines „guten Lebens in einem guten Europa“ entwickelt. Pippi Langstrumpf und Santa Claus erheiterten am meisten…

Connecting Memories: making history a lively experience

„I really got out of the comfort zone. It was comfortable.“ This was the feedback of one Finish participant referring to our learning and teaching activities in Marseille from 8th to 12th May 2018. Team members from weltgewandt e.V. met colleagues from organisations in Finland, Spain, Poland and France in Marseille exchanging on methods of historical-political education. The focus layed on different topics such as stories of migration, the German unification process 1989-1995 and propaganda during German fascism. We played free theatre and learned on how to make a documentary. Serious themes may be a subject of joy AND deeper reflection. A great experience.

 

Kommunikationskonflikte sichtbar gemacht

Das Theatertreffen am 26.04.18 war wieder heiter und lebendig. Die (Laien-)Schauspielerinnen haben ihre eigenen Erfahrungen in Szene gesetzt: Altersdiskriminierung auf dem Arbeitsamt und Vorurteile im öffentlichen Raum. So bot ein ‚anders‘ Aussehender einem Herrn in der U-Bahn den Platz an, doch dieser lehnte ab – « das Fremde kenne ich nicht ». Anschließend wurden die Szenen verändert, je nachdem, welche Ideen die Zuschauer/innen hatten. Das Fazit eines Teilnehmers: «Hier muss ich nicht nur auf Leistung sprechen wie im Deutschkurs, hier kann ich meine Gefühle ausdrücken.»

1001 Wort über Slowenien und Fahrräder in Berlin

Von Slowenien bis zu „gratis-in-berlin.de“: Beim Gesprächscafé 1001 WORT am 16.04.18 sprachen wir über Eindrücke von der Reise nach Ljubljana und wandten uns anschließend 1000 praktischen Dingen zu. Zum Beispiel der Frage, wie man billig oder kostenlos ein Fahrrad bekommt, „Ich habe viel Deutsch gesprochen.“ „Es war wieder sehr anregend.“ „Von Slowenien hatte ich zuvor noch nicht gehört.“ So das Feedback einiger Teilnehmer/innen. 🙂

 

Die Wahrnehmung des Anderen und die Wirkungsmacht von Geschichte

Ljubljana/Slowenien, April 2018: Auf dem Projekttreffen im Rahmen der europäischen Kooperation Safer Places Hopeful Refugees zum Austausch guter Praxis in der Arbeit mit Geflüchteten erhalten wir Einblick in die Aktivitäten einer Bibliothek und von NGOs. Die Dimensionen sind überschaubar, nur 300 Geflüchtete haben einen Aufenthaltstitel, rund 200 weitere Personen haben in Slowenien Asyl beantragt. Letztere sind nicht dezentral in Wohnungen untergebracht, sondern in Heimen, die sie nicht verlassen dürfen, solange das Asylverfahren läuft. Dies wirft Fragen auf. Unter anderem die, wie Geschichte – die ‚liberal-sozialistische Zeit‘, die Transformation und Kriege in den 1990er Jahren – nachwirken und Einstellungen zu « Fremden » heute formen kann.

 

Private Geldschöpfung und die öffentliche „schwarze Null“

Wer erzeugt das Geld? Allzu oft hält sich noch die Meinung, dies geschehe einzig durch die Zentralbank. Doch dem ist nicht so. Aaron Sahr stellt in einem Artikel im Freitag klar: „Bei der Vergabe von Krediten verleihen Banken nicht von anderen Gespartes – sie schöpfen Guthaben aus dem Nichts. Das durch einen Kreditantrag bewilligte Geld wird niemandem weggenommen, sondern von der Bank zu diesem Zweck auf Knopfdruck erzeugt.“ Welchen Zusammenhang sieht der Autor mit der sogenannten schwarzen Null? Warum ist diese Politik aus seiner Sicht „hochriskant“? Was sollte geändert werden?

 

weltgewandt.polis auf Facebook und Instagram

 

Sie können / Ihr könnt unsere Aktivitäten auch auf Facebook und Instagram verfolgen und gern ‚Gefallen‘ daran finden.

 

Handelskonflikt mit den USA oder „Der Euro muss erwachsen werden“

EZB et al. Foto Sophia Bickhardt Kopie

Der Politikwissenschaftler und Journalist Eric Bonse kommentiert den Handelskonflikt zwischen den USA und der EU. Kern des Problems seien unterschiedliche Wirtschaftsinteressen: „Dabei rücken die neuen Technologien und die Handelsbilanzen immer mehr in den Mittelpunkt. Es geht darum, wer das Internet beherrscht – und um die Frage, wer vom Handel profitiert.“ Und was hat das mit dem Euro und den chronischen Handelsüberschüssen Deutschland zu tun? Lest / Lesen Sie selbst!

 

Überraschendes der Immigrant German Election Study zu Deutschtürken und Russlanddeutschen

Welche Partei wählen Migrantinnen und Migranten bei der Bundestagswahl 2017? Sind alle russischen Auswanderer AfD-affin? Welche politische Tendenz zeigen Deutsche mit türkischer Zuwanderungsgeschichte? Erste Auswertungen der Immigrant German Election Study von Forscher/innen der Universität Duisburg-Essen und der Universität Köln liegen nun vor. So haben 15% der Rußlanddeutschen mit ihrer Zweitstimme die AfD und 27% die CDU/CSU gewählt. 37% der Deutschtürken haben mit ihrer Zweitstimme die SPD gewählt. „Die LINKE ist in beiden Gruppen stärker (Deutschtürken 16%, Rußlanddeutsche 21%) als bei den Deutschen ohne Migrationshintergrund.“

Hacker-Angriffe in NEULAND: „per se unsichere Systeme“

Der IT-Sicherheitsexperte Sandro Gaycken über Mutmaßungen zur Herkunft von Hacker-Angriffen: „Eindeutige Digitalspuren ist ein Widerspruch, denn man kann das immer fälschen. Man muss nur als Angreifer genug davon wissen und sich auskennen und dann kann man jede Spur fälschen.“ Die Gefahr der Destabilisierung werde chronisch unterschätzt. Im Gespräch mit dem Deutschlandfunk.

Foto: DLF

Spieltrieb und freies Sprechen: Auftakt des Theaterprojekts

„Die anfängliche Skepsis ist dem Vertrauen gewichen.“ „Die Atmosphäre war toll.“ „Ich habe mich unbändig gefreut, Euch wiederzusehen.“ „Eigentlich bin ich ein introvertierter Mensch. Ich hatte Angst, mich auszudrücken. Aber es hat großen Spaß gemacht.“ Das waren die Rückmeldungen von vier Teilnehmer/-innen nach dem Auftakttreffen unseres Theaterprojekts am 01.03.18. Wir haben unter anderen zwei Standbilder entwickelt: zu einer „Party 70+“ – „die Jungen lernen von den Alten“ – und zu einem Orientierungskurs für Newcomer direkt auf der Akropolis. Ein schöner Anfang!

Transit – in between: Erzählraum und Lebensgefühl

Auf der Berlinale wurde Christian Petzolds Film “TRANSIT” gezeigt. Er hat den gleichnamigen Roman von Anna Seghers (1941) zur Vorlage – und spielt im heutigen Marseille. Ein Drama über Flucht und das ewige “in between” als existenziellem wie als Seelenzustand. Ein Kurzinterview mit Christian Petzold gibt es auf arte.
Der Roman „HOTEL BAALBEK“ von Fred Wander handelt vom gleichen Thema. Er ist gleichwohl vielschichtiger, operiert aus der Distanz von 40 Jahren auf mehreren Zeit-Ebenen und ist wie aus der Feder eines Tiefsinnigen geschrieben, dessen Gedanken erst lange arbeiten müssen, bevor sie sich in ihrer Komplexität zu einem Gerüst fügen. Und der obendrein Worte findet, die fein ziseliert Gefühlswelten, Geschehnisse, Gedankengänge einfangen. Fred Wander verdient mehr Aufmerksamkeit.

Artificial Intelligence and Robots: Paradise Conditions at the Price of Submission?

During our project on Economic Literacy we also focus on the digitalisation of economy, often called „industry 4.0“ or „work 4.0“. Our public discussion event with colleagues from the partner’s countries on 16th February 2018 helped structuring a broad and complex theme. We discussed chances and challenges and the need of democracy to combine new opportunities with growing welfare for all. An inspiring exchange!

 Economic Literacy live

Representatives of weltgewandt e.V. and the partner organisations in the Czech Republic, Estonia and the UK met each other in Berlin from 15th to 17th February 2018 and continued working on the project results. We create teaching material on  digitisation in the workplace / work 4.0. Soon online!

Ökonomische Allgemeinbildung live

Beim Arbeitstreffen unseres Projekts zur Ökonomischen Alphabetisierung vom 15.-17.02.18 haben Vertreter/innen von weltgewandt e.V. und der Partnerorganisationen in Estland, Großbritannien und der Tschechischen Republik die Arbeit an den Projektergebnissen fortgesetzt. Es entstehen Unterrichtsmaterialien zur Digitalisierung in der Arbeitswelt bzw. Arbeit 4.0. Bald online! Visuelle Eindrücke vermittelt die Slightshow.

Politische Bildung mit Neu- und Alt-Berliner/innen

1001 WORT – über Afrin! Nach der Auftaktrunde unseres Gesprächscafés am 14.02.18 lag es in der Luft, über den Krieg in Nordsyrien zu sprechen. In Kleingruppen haben alle ihre Meinung geäußert. Gemeinsam haben wir dann ein facettenreiches Bild über die Konflikte im Nahen und Mittleren Osten zusammengetragen. TOLERANZ ist das hohe Gut, das es uns erlaubt, im Gespräch zu sein – ob deutscher, arabischer oder kurdischer Herkunft. Das Gesprächscafé findet jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat statt. Die Themen bestimmen die Teilnehmer/innen.

Koalitionsvertrag im Wortlaut

Wer im „O-Ton“ wissen möchte, welche politische Ausrichtung die neue Große Koalition anvisiert, welche Vorhaben auf den Weg gebracht werden sollen und welche nicht, kann dies dem Koalitionsvertrag entnehmen.

Connecting Memories. The Power of the Past and the Future of Europe

Kick-off meeting in Berlin, 01/02-02/02/2018

weltgewandt e.V. coordinates a European cooperation (Erasmus+) with partner organisations in Finland, France, Poland and Spain. We focus on the culture of remembrance and the politics of history in each partner’s country. The self-perception as a society’s citizen is often rooted in an interpretation of history, either consciously or unconsciously. Exchanging on different historical topics helps understanding ‚the other‘ and the debating culture in partner’s countries. That’s the aim of the project. Moreover, as adult educators we intend to inspire each other implementing new methods to reach so-called disadvantaged learners in historical-political education. We discuss issues beyond the nation state’s horizon and ask for a democratic future of Europe.
The first meeting was dedicated to the project’s planning. However, we also took time to discuss aspects of the public remembering of the Franco dictatorship in Spain and the current conflict in/of Catalonia. An enriching, encouraging experience!

Die Macht der Geschichte und die Zukunft Europas

Auftakttreffen in Berlin, 01.-02.2018

weltgewandt e.V. koordiniert eine europäische Kooperation (Erasmus+) mit Partnerorganisationen in Finnland, Frankreich, Polen und Spanien. Wir richten unser Augenmerk auf Geschichtspolitik und Erinnerungskultur in den Ländern der beteiligten Organisationen. Das Selbstverständnis als Bürger/in einer Gesellschaft ist oft – bewusst oder unbewusst – mit einer Interpretation ihrer Geschichte verbunden. Der Austausch über verschiedene geschichtliche Themen befördert das Verständnis ‚des Anderen‘ und der Diskussionskultur des jeweiligen Landes. Das ist Ziel des Projektes. Darüber hinaus möchten wir als Erwachsenenbildner/innen uns dazu anregen, neue Methoden in der historisch-politischen Bildung mit sogenannten Benachteiligen anzuwenden. Wir diskutieren die Themen über den ‚Tellerrand‘ des Nationalstaates hinaus und fragen nach einer demokratischen Zukunft Europas.
Das erste Treffen war der Projektplanung gewidmet. Wir nahmen uns zugleich Zeit, um Aspekte der öffentlichen Erinnerung an die Franco-Diktatur in Spanien zu debattieren und uns über den aktuellen Konflikt um Katalonien auszutauschen. Eine bereichernde, ermutigende Erfahrung!

     

NEUJAHRSEMPFANG von weltgewandt: Alles ver_rückt in Europa?

Ulrike Herrmann, Autorin und Wirtschaftskorrespondentin der taz, skizzierte die „vier Krisen des Euro“ und die weiterhin bestehende Gefahr, dass die Währungsunion scheitert. Insbesondere das deutsche Lohndumping und die dauerhaften Exportüberschüsse seien eine Gefahr für Europa. Folgende Lösungen schlägt Frau Herrmann vor: a) die Europäische Zentralbank kauft die Schulden der südlichen Länder auf und „versenkt“ sie in ihren Bilanzen (als „Bank der Banken“ könne sie dies problemlos tun), b) ein Konjunkturprogramm für Länder wie Griechenland, Spanien, Portugal, Italien und c) ein kräftiger Lohnanstieg in Deutschland. Manch ein Besucher war überrascht: In der europäischen Perspektive stellt sich die Situation hierzulande anders dar. Der Vortrag bot Aufklärung und viel Diskussionsstoff. Gesellig ging es weiter bei Musik, Speis und Trank. Ein toller Abend!

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Voluntary and Support Activities for Refugees in Greece

„Our main aim is to keep the humanity.“ This says the script writer and art director of the TOPOS ALLOU theatre in Athens, Nikos Kamtsis-Ekinotetis, in terms of challenges caused by the migration influx in 2015 and afterwards. Within the project Safer Places Hopeful Refugees (Erasmus+) could three participants from weltgewandt e.V. talk to him and to  members of other organisations, e.g. the Melissa Women Immigrants‘ Network. Amazing, what educators/culture and social workers may achieve if they develop clever ideas, create sustainable networks in the neighborhood and beyond, and follow a strong will for change.

   

Unterstützung für Geflüchtete in Griechenland

„Unser Hauptziel ist es, die Menschlichkeit zu bewahren.“ Das meint der Regisseur und Drehbuchautor des TOPOS ALLOU-Theaters in Athen, Nikos Kamtsis-Ekinotetis, mit Blick auf die Herausforderungen, die durch den Zustrom von Geflüchteten 2015 und danach entstanden waren. Im Rahmen des Projekts Safer Places Hopeful Refugees (Erasmus+) haben drei Team-Mitglieder von weltgewandt e.V. mit ihm und Akteuren weiterer Organisationen gesprochen. Unter ihnen war auch eine Vertreterin des Melissa Women Immigrants‘ Network. Erstaunlich, was Akteure aus Bildung, Kultur und Sozialarbeit realisieren können, wenn sie ideenreich, in der Nachbarschaft und darüber hinaus gut verankert sind, Phantasie und den festen Willen zur Veränderung haben. Und das in einem Land, in dem sich die Lebensbedingungen der Bevölkerung in den letzten Jahren massiv verschlechtert haben!

  

Wissenswertes über die Kriminalität von Geflüchteten und jungen Menschen

Kriminelles Verhalten von Geflüchteten wird häufig als Argument angeführt, um sich gegen Zuwanderung auszusprechen. Die Autor/innen der Studie „Zur Entwicklung der Gewalt in Deutschland“ von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften wollten darüber mehr wissen und haben nach Erklärungen gesucht. Die Studie wurde jüngst veröffentlicht. Einen schnellen Überblick bietet die Zusammenfassung der Ergebnisse. Im Interview mit dem Deutschlandfunk nennt der Ko-Autor Prof. Dr. Christian Pfeiffer einige zentrale Einsichten. Unter anderem, dass die Kriminalität von Geflüchteten hoch erscheint, weil die Anzeigequote bei Personen, die aus einer anderen Kultur stammen, höher ist. Ferner finden sich besonders diejenigen in der Kriminalitätsfalle wieder, die keine oder nur eine geringe Bleibeperspektive haben. Fazit: Es ist mehr Aufklärung vonnöten. Für eine sachliche Diskussion braucht es die Bereitschaft, zu differenzieren.

Foto: Deutschlandfunk

Happy Year 2018

weltgewandt e.V. wünscht Ihnen eine fröhliche Weihnachtszeit und einen ersprießlichen Übergang ins Jahr 2018. Mögen die Feste und die Zeit dazwischen Ruhe und Entspannung bieten; mögen sie das besondere Licht spüren lassen, das allen Menschen Würde verleiht und Kraft zur Veränderung gibt.

Für 2018 wünschen wir Ihnen Inspirationen, Erfolg und die nötige Prise Humor. Wir freuen uns, sie dann zu Veranstaltungen von weltgewandt begrüßen zu können.

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The weltgewandt („open to the world“) Intercultural Political Education Institute wishes you a Merry Christmas and a Happy New Year for 2018 !  May the festive season bring you peace and joy. May you find the special light which dignifies all people and gives them the strength to change.

For 2018 we wish you inspiration, success and the necessary pinch of humor.

We are looking forward to cooperating with you!

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L’institut pour une éducation politique et interculturelle weltgewandt („ouvert sur le monde“) vous souhaite un Joyeux Noël et un bon passage à 2018. Que les fêtes et le temps passé entre vous apportent paix et détente et qu’ils vous fassent ressentir cette lumière particulière qui apporte la dignité à tous et la force du changement.

Nous vous souhaitons pour 2018 de l’inspiration, du succès et un zeste nécessaire d’humour.

Nous serons heureux d’avoir l’occasion de vous convier aux prochains événements organisés par weltgewandt.

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السيدات والسادة المحترمون، أصدقائنا الأعزاء، لكم منا أطيب التحيات:

تتمنى لكم weltgewandt.أعياد ميلاد مجيدة وأسعد الأوقات كما تتمنى ايضا أن يكون عبوركم إلى العام الجديد عبورا مثمرا.

نرجو أن تحل علينا الأعياد المجيدة لهذا العام بالطمأنينة والسلام، فتشعرنا إذا بذلك الضوء الخاص الذي يمنح كل الناس مكانة وكرامة ويعطيهم القوة للتغيير.

نتمنى لكم لعام 2018 الإلهام والنجاح ونفحة من المرح.

إنه ليسعدنا ويشرفنا وجودكم معنا في المناسبات المختلفة التي تقيمها weltgewandt

einfach_zusammen_sein? Premiere im Tschechow-Theater

Der Kiezreporter Rolf A. Götte berichtet von dem Theaterabend am 11.12.17, als die Gruppe von Neu- und Alt-Berliner/innen im Tschechow-Theater ihr gemeinsam entwickeltes Stück aufführte. Das Projekt wurde getragen von Kiek in – Soziale Dienste gGmbH und weltgewandt e.V., gefördert aus Mitteln der Willkommenskultur des Berliner Senats. Die Theaterarbeit angeleitet hat die Schauspielerin und Theaterpädagogin Mirella Galbiatti.

 

Bis die Blase platzt?

Was ist ein Bitcoin? Und warum ist die Kryptowährung Kandidat für eine neue Spekulationsblase? Pepe Egger gibt im Freitag darüber Auskunft. „Bitcoins sind die Tulpen des digitalen Zeitalters: Sie sind neu, exotisch, künstlich verknappt und werden nur deshalb erworben, weil die Käufer auf einen Kursanstieg wetten. Wie bei jeder Blase kommt es am Ende bloß darauf an, wann sie platzt.“

Rudolf Bahro – ein kritischer Geist

Am 5.12.1997 starb Rudolf Bahro. Der Philosoph und Sozialökologe sezierte den „real existierenden Sozialismus“ im seinem Buch „Die Alternative“. Ebenso sah er in der „kapitalistischen Wachstumsdynamik“ kein Zukunftsprojekt. Rolf Wiggershaus erinnert im Kalenderblatt des Deutschlandfunk an ihn.

 

Foto: Wikipedia

Economic Literacy – Training in Tartu/Estonia

Six participants from weltgewandt e.V. took part in a training about environmental economics and management skills for life from 7th to 11th November 2017. What’s the difference between private and public goods? What about the tragedy of the commons? And basicly, what is a market? Is is it a social construction? We enjoyed a fruitful time both in a healthy nature and at Tartu university.

Our Czech partner, EDUcentrum, created some video impressions, Kairos Europe from the UK published a short interview video.

  

Damaskus – Porträt einer Stadt

Beim letzten Gesprächscafé „1001 Wort“ am 1.11.17 stand das Thema STADT im Mittelpunkt. Zwei Teilnehmer haben Damaskus, die (mutmaßlich) älteste Stadt der Welt, vorgestellt. Die versammelte Runde von 15 Teilnehmer/innen war fasziniert. Danke an Mohammad Catalan und Mohammad Alshaabin für die so informative und beeindruckende Präsentation von Damaskus.pdf!

   

Safran, Pfeffer und Vanille – Gewürzcafé

Der Kiezreporter Rolf A. Götte hielt mit leichter Feder seine Eindrücke vom gut besuchten Gewürzcafé am 10.10.17 fest. Text und Bilder sind auf der Website des Quartiersmanagement eingestellt. Ebenso wurde eine Dokumentation des Gewürzcafé verfasst. Die Folien über einzelne Gewürze und Handelswege geben eine Ahnung vom einst florierenden Gewürzhandel – und dem europäischen Kolonialismus.

 

Traum-Job? Welt-Café über Lust und Last von Arbeit

Die Dokumentation des Welt-Cafés am 26.09.17 kann nun nachgelesen werden. Es waren gehaltvolle wie aufbauende Gespräche!

Bundestagswahlen 2017 

Interaktive Ergebniskarte aller Wahllokale in Berlin

Zur Karte

Die Ergebnisse (Zweitstimmen) in Marzahn-Hellersdorf:

Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken.

Quelle: Die Landeswahlleiterin von Berlin

1001 Wort …

„Eine solche Gelegenheit zum Kontakt habe ich in Deutschland bisher nicht gehabt.“ „Ich habe viele neue Wörter gelernt.“ „Es war nicht nur ein Gesprächscafé, es war echte Begegnung.“ So drei von den Teilnehmer/innen der gut gemischten Gruppe aus Alt- und Neu-Berlinern, die beim letzten Gesprächscafé am 20.09.17 dabei waren. Gesprochen haben wir u.a. über die Vielfalt des Wortes „Stoff“: von Kleidungs- über Lern- hin zu Rohstoffen war (fast) alles dabei. Weiterer Gesprächs-Stoff waren die Wahlen am Sonntag. Es hat sich wieder bewährt, das Üben im freien Sprechen mit Elementen von Unterricht zu verbinden.

 

Blickdialog und Fußkontakt: Spiel und Spaß durch freies Theater

„Es war lustig und zugleich sehr bewegend.“, „Ich habe seit 4 Monaten wieder einmal Spaß gehabt.“, „Blicke, die berühren.“ So das Feedback von drei der 17 Teilnehmer/innen an unserem letzten Theater-Treffen am 07.09.2017. Wir entwickeln gemeinsam ein Stück, das Ende November aufgeführt wird. Das nächste Treffen ist am Donnerstag, 14.09.17, 16 Uhr. Interessierte und Mutige, seid willkommen!

1001 Wort: Gesprächscafé

Persisch ist kein Pfirsich, eine Schwager kann schlecht schwanger sein – bei unserem letzten Gesprächscafé am 06.09.17 haben wir wieder viel gelacht. Die zahlreichen Kinder haben sich ihrerseits produziert. 1001 Wort findet jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 16-18 Uhr statt. Siehe Termine.

   

Unterstützung von Newcomern in Schweden

„Hier ist alles so vernünftig.“ So das Fazit eines der Teammitglieder von weltgewandt e.V.,  das im Rahmen unseres Erasmus+-Projektes Safer Places Hopeful Refugees vom 28.08.-02.09.17 an einem Training in bei unserer Partnerorganisation IFALL – Integration för Alla in Schweden teilnahm. Im Mittelpunkt standen der Erfahrungsaustausch über die Arbeit mit Geflüchteten – wie sie gefördert und wie Kontakte zur lokalen Bevölkerung ermöglicht werden können. Gleichheit – soziale Gleichheit, Chancengleichheit – wird beim nördlichen Nachbarn groß geschrieben. Und dies hat seine guten ökonomischen Effekte: Wer bei der Integration vom Staat und den Kommunen aktiv unterstützt wird, findet leichter einen Job, zahlt Steuern, erwirbt eine Wohnung, belebt die heimische Wirtschaft. Soziale Spannungen werden vermieden. Sehr vernünftig …

  

Supporting Newcomers in Sweden

„Everything is so reasonable here.“ That’s the meaning of one of the staff member from weltgewandt e.V. who attended the transnational training in Sweden from 28/08 to 02/09/2017. It was hosted by our partner organisation IFALL – Integration för Alle and took place within the framework of our  Erasmus+ project Safer Places Hopeful Refugees. Our exchanges focused on supporting newcomers to get involved in their new society and on how to build bridges to local citizens. Equality, both social equality and equality of chances is a strong value in our Northern neighbor country. And this has a positive economic impact: If the state and municipalities support the integration process actively, newcomers find easier a job, pay taxes, buy property and ‚pushes‘ therefore the economy. Social tensions can be avoided. Reasonable!

Im Transit der Zeit – dem WANDEL Gestalt geben

„Das hat wieder Spaß gemacht!“ Wir kombinieren Freude und lachen und sich bewegen mit dem Austausch über ein Thema. Im Vordergrund stehen Erfahrungen von WANDEL. Was hat mein Leben verändert? Bei unserem letzten Treffen am 03.08.17 hat dazu jede/r eine persönliche Geschichte erzählt. Gemeinsam haben wir daraus eine kleine Inszenierung entwickelt. Der Mauerbau 1961, die Maueröffnung 1989, der Krieg in Syrien und die Flucht, der längere Auslandsaufenthalt, der Verlust der Eltern – jede Erfahrung erhielt so ihre Bedeutung, die anrührte und die tiefer wirkte als nur über das einfache Reden. Das Ganze nennt man dann THEATER. Unser nächstes Treffen ist am 07.09.17, 16 Uhr im Kiek in, siehe Termine.

   

Ökonomische Allgemeinbildung: Projekttreffen in Prag, 23.06.17

Der MARKT – was ist das eigentlich? Wie lässt sich erklären, worin Menschen tagtäglich involviert sind? weltgewandt e.V. koordiniert ein Erasmus+-Projekt zur ökonomischen Allgemeinbildung. Auf unserem jüngsten Arbeitstreffen am 23.06.17 in Prag mit Vertreter*innen von Partnerorganisationen in Estland, Großbritannien und Tschechien diskutierten wir zwei Interpretationen von Markt: den neoklassischen Ansatz und das von französischen Ökonomen entwickelte Modell der “Ökonomie der Konventionen“. Wir haben außerdem die Arbeit an den Projektergebnissen fortgesetzt und den nächsten größeren Workshop zum Austausch von Methoden der Bildungsarbeit vorbereitet. Da wir mit unseren Angeboten sog. Benachteilige erreichen wollen, kamen auch die spielerischen Übungen zur Förderung der Kreativität nicht zu kurz. Und das alles in einer bezaubernden Stadt! Weitere Informationen zum Projekt sind auf der entsprechenden Website eingestellt.

 

General Economic Education: Project Meeting in Prague, 23rd June 2017

The MARKET, what’s this? How to explain what people experience in everyday’s life? weltgewandt e.V. coordinates an Erasmus+ project on Economic Literacy. During our last transnational meeting with colleagues from Czech Republic, Estonia and the UK in Prague on 23rd June 2016 we discussed both the neo-classic interpretation of a market and the model of the Economics of Conventions developed by French economists. We started our exchange by working again on our project’s results. We then prepared the next learning/teaching/training activities by discussing carefully the draft programme. Our Czech partner run an exercise with all participants to give us already a taste of their planned sessions. As we aim to reach so-called disadvantaged learners through creative approaches, we also enjoyed games and exercises. Again, a fruitful meeting and in a tremendous city! Find more information on the project’s website.

Wege ebnen – zur Bildung von Tandems

Wie bringt man Alt- und Neu-Berliner zusammen und stimuliert zu Tandems, damit Zugewanderte die deutsche Sprache lernen können? Wer ein bisschen erfinderisch ist, findet Wege. Wir haben im Workshop unseres LSK-Projekts „Wege ebnen. Tandems mit Geflüchteten“ am 21.06.17 noch einmal einen großen Berlin-Stadtplan aufgehängt und jede/r hat markiert,  wo er/sie in den letzten 2 Wochen in Berlin unterwegs war. Es zeigte sich, dass sich manche der regelmäßigen Tätigkeiten zusammenlegen lassen. Und schon gibt’s die berühmten Schnittmengen – und weitere Ideen für gemeinsame Aktivitäten.

 

1001 WORT. Gesprächscafé für Alt- und Neu-Berliner

Der Auftakt war ermutigend. 25 Menschen waren am 21.06.17 gekommen, um zu sprechen, zu sprechen, zu sprechen. Auf Deutsch. Thema war der Ramadan: Wer von den Teilnehmer*innen fastet? Warum? Wer macht es aus welchem Grund lieber nicht? Was ist die Philosophie (Theologie) des Ramadan? Warum hat das Zuckerfest diesen Namen? Der Austausch war aufschlussreich – und weckte die Aufmerksamkeit für Wörter wie „öffentlicher Dienst“, „Empathie“, „pilgern“. Schön ist auch die Formulierung „einfach leben“ mit ihrem doppelten Sinn – je nachdem, welches Wort betont wird..
Das Gesprächscafé gibt es fortan jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat, 14-16 Uhr im STZ Nachbarschaftshaus Kiek in, Rosenbecker Str. 25/27, nahe S-Bhf. Ahrensfelde.

  

Newsletter Safer Places Hopeful Refugee project

Our Italien partner created the first newsletter of our project funded by the European Union’s Erasmus+ programme for Adult Education. See also as pdf file: Newsletter-SPHR.pdf.

 

Politische Bildung mit Geflüchteten – wie geht das?

Das war das Thema des 5-tägigen Workshops, zu dem weltgewandt vom 13.-17.06.17 Trainer*innen und Lehrer*innen der Erwachsenenbildung aus der Türkei, Griechenland, Italien, Österreich und Schweden im Rahmen unseres Projektes Safer Places Hopeful Refugees (Erasmus+) empfing. Wir debattierten Konzepte von gesellschaftspolitischer Bildung und Community Learning. Im Austausch mit Newcomern aus Syrien erfuhren wir, wie sie ihre Umgebung wahrnehmen, was ihnen gefällt, was fehlt, was ihre Orientierungen sind und was sie sich wünschen. Beim Besuch der von Hero Norge betriebenen Unterkunft in der Wittenberger Str. 16-18 kam schnell das Gespräch auf das Asylverfahren in Deutschland. Ohne einen Aufenthaltsstatus geht hierzulande nichts. Das ist in anderen Ländern anders. Der Leiter, Herr Lindner, und die Ehrenamtskoordinatorin, Frau Bergmeyer, gingen außerdem auf die Bedarfe nach Unterstützung ein. Eine bewegende Begegnung war auch die mit einer Aktiven vom Refugees Emancipation Women Space Marzahn. Sie war vor 2,5 Jahren aus Syrien gekommen und sprach offen und ehrlich über die Schattenseiten des Anfangs: den Kulturschock, die Sprachbarriere, die Ängste, auf die Straße zu gehen und sich unter Deutsche zu begeben, die Anstrengung, die es bedeutet, wenn man Ressentiments spürt.
Beim Austausch von Methoden der Empowerment-Arbeit wurde die Klaviatur partizipativer Theateransätze freudig bespielt. Gemeinsam erprobten wir Statuen-, Zeitungs- und Forum-Theater nach Augusto Boal zu Integration und Diskriminierung. Der Workshop endete in einer Soziodrama-Session zur Europäischen Asylpolitik. Daran wirkten keine Geringeren mit als eine EU-Kommissarin, Wolfgang Schäuble, ein Newcomer aus Afghanistan, Viktor Orban, Alexis Tsipras, Marine le Pen, eine verärgerte Steuerzahlerin und Freelancer eines Bürgerradios in Madrid. Die Konfliktlinien waren klar zu erkennen. Doch wenn ’sonnige‘ Süd-Italiener mit ‚Nordlichtern‘ debattieren und ein Berufsclown den Papst spielt, wird’s sehr lustig!

   

Political Education with Newcomers, what’s this?

This was the theme of the 5-days workshop (13th to 17 June 2017) for trainers and teachers from Turkey, Greece, Italy, Austria and Sweden as part of our project Safer Places Hopeful Refugees (Erasmus +). We debated concepts of citizenship education and community learning. In exchange with newcomers from Syria, we learned how they perceive their new surroundings, what they like, what is missing, what their orientations are and what they want. When we visited the refugee’s residence managed by Hero Norge at Wittenberger Str. 16-18, we quickly came to the asylum procedure in Germany. Without a clear status there is nothing to be done related to integration. This is different in other countries. The director, Mr. Lindner, and the coordinator for volunteers, Mrs. Bergmeyer, also explained what need for support currently exists. A moving encounter took place when the group spoke to the coordinator from the Refugees Emancipation Women Space Marzahn. She came from Syria 2.5 years ago and spoke frankly and honestly about the shadows of the beginning: the cultural shock, the language barrier, the fears of going in the streets and under the Germans, the challenge when one feels resentment.
When exchanging training methods for empowerment, a wide range of participatory theater approaches were applied. Together we tested the statue, newspaper and forum theater developed by Augusto Boal on the issues integration and discrimination. The workshop ended in a sociodrama session on European asylum policy with a European Commissioner, Wolfgang Schäuble, Viktor Orban, Alexis Tsipras, Marine le Pen, an angry taxpayer, a newcomer from Afghanistan and freelancers of a citizen’s radio in Madrid. It has clearly shown the conflicts and made them better understand. And when ’sunny‘ Southerrn Italians come together with ‚Northern‘ seriousness and a professional clown plays the pope, it is nevertheless very funny!

 

Selbstbedienung am Fiskus: Hintergründe zu Cum-Ex und Cum-Cum-Geschäften

 

Aufklärung und Information sind mitunter ungemütlich, aber für eine Demokratie unerlässlich. Eine Finanzbeamte kam einer Gruppe auf die Schliche, die sich in großem Stil an den Steuerzahler/innen bereicherte. Was kompliziert klingt, lässt sich dennoch erklären. In dem Artikel der Zeit „Der größte Steuerbetrug der deutschen Geschichte“ sind die Zusammenhänge dargestellt. Der Schaden wird auf 31,8 Milliarden Euro beziffert. Das ARD-Magazin Panorama hat den „Milliarden aus der Staatskasse“ eine eigene Sendung gewidmet.

 

Workshop für Alt- und Neu-Berliner: Geschlechterrollen und persönliche Stärken

Was verbindet? Wo sind die Grenzen? Was ist angemessen? Diese Fragen waren während des Workshops am 11.05.17 präsent, als sich vormals Geflüchtete und angestammte Marzahner/innen zu Geschlechterrollen in verschiedenen Kulturen austauschten. Was tun, wenn der Chef eine Frau ist und das gängigen Rollenvorstellungen (noch) zuwiderläuft? Erzeugt es Irritationen, wenn eine deutsche Frau auf einer Party längere Zeit allein mit jungen Männern aus anderen Kulturkreisen spricht?
Der Austausch war offen, intensiv und ließ eine Nähe zwischen den Teilnehmer/innen entstehen. Er brachte mehr Klarheit und zeigte, dass Vielfalt sowohl in als auch zwischen den Kulturen lebendig ist, gerade hinsichtlich der Geschlechterrollen. Am Ende betonten mehrere Teilnehmer/innen, dass gerade der direkte Austausch hilft, mehr voneinander zu wissen, um andere und sich selbst besser zu verstehen.

 

Demokratie im Kiez: Bürger fragen – Politiker antworten

Der Bürgerstammtisch am 03.05.17 mit Vertreter/innen aller im Abgeordnetenhaus Berlin und der Bezirksverordneten-Versammlung Marzahn-Hellersdorf vertretenen Parteien wurde in einem Kiezbericht gewürdigt.

Eindrücke vom Stadtspaziergang

„Dezentrales Zentrum“, „Gentrifizierung“, „Stolpersteine“, „Grafitti“, der Besuch Martin Luther Kings in der Sophienkirche am 13.09.1964 u.v.a.m.: Unser Stadtspaziergang von 15 Neu- und Alt-Berlinern durch das ‚falsche Scheunenviertel‘ und die Spandauer Vorstadt war reich an Eindrücken und neuen Worten. Herzlichen Dank an Karlheinz Wolf von Bündnis 90 / Die Grünen Marzahn-Hellersdorf für die Erklärungen!

Wege ebnen: Workshop für Newcomer

Was will ich? Nachdem im vorherigen Workshop der Blick auf die vielfältigen Kompetenzen der Neu-Berliner gelegt wurde, arbeiteten die Teilnehmer/innen in diesem Workshop (13.04.17) an den Träumen, Wünschen und Orientierungen für ihre berufliche Zukunft. Motiv war die berühmte Rede von Martin Luther King „I have a dream…“ Egal, wie es um ihre Aussichten auf Verwirklichung steht, Träume helfen, sich nicht von der Gegenwart vereinnahmen zu lassen. Und allzu oft enthalten sie den Keim des Wirklichen, des zukünftig Wirklichen. Die Teilnehmer/innen waren wieder kreativ und stellten anschließend ihre Werke der Gruppe vor. In der abschließenden Feedback-Runde hieß es, dass der Workshop zu mehr Klarheit und Sicherheit über die eigene berufliche Ausrichtung geführt habe. Mehrere äußerten Dankbarkeit dafür, dass sie Unterstützung erfahren können. Eine Teilnehmerin meinte: „Wir nehmen, an anderer Stelle geben wir.“  Im nächsten Workshop widmen wir uns der Frage „Was ist möglich?“

Trainerinnen: Sophia Bickhardt, Rafaela Subaie

Der Workshop fand im Rahmen des Projekts PATE in Zusammenarbeit mit dem Nachbarschaftshaus Kiek In statt.
Das Projekt wird aus Mitteln des Lokalen Sozialen Kapitals Marzahn-Hellersdorf gefördert.

„Unternehmen wollen an die Köpfe der Kinder“

Interview in der Wochenzeitung der Freitag mit Bettina Zurstrassen, Professorin für Didaktik der Sozialwissenschaften an der Universität Bielefeld, über die Kontroversen um das Unterrichtsfach „Wirtschaft“ und warum sie eine sozioökonomische Bildung fordert, die zudem plural ausgerichtet ist.

Frau Prof. Zurstrassen hatte auch die wissenschaftliche Leitung des Bandes „Ökonomie und Gesellschaft“ inne, der von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben worden ist.

 

„Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken.“

(Samuel Johnson)

„Das war aber interessant. Das hatte ich gar nicht erwartet.“ So ein Besucher des Gesprächscafé am 17.03.17 im Kiek In. Die vorwiegend aus Syrien stammenden Neu-Berliner wagten den Praxistest und konnten mit Muttersprachlern Deutsch sprechen. Sie hatten in den Ehrenamtlichen des Kiek In aufgeschlossene und interessierte Gesprächspartner/innen. Eine schöne Erfahrung! Obendrein gab’s leckeren Kuchen, er reichte für die immerhin 25 Beteiligten.

Ökonomische Alphabetisierung: Austausch guter Praxis

Zugänge zu ökonomischen Fragen schaffen, die dafür nötigen Kenntnisse und das Methodenspektrum von Trainerinnen ausbauen, das ist das Ziel des Projekts über ökonomische Alphabetisierung von weltgewandt mit Partnern in Estland, der Tschechischen Republik und Großbritannien. Beim letzten Workshop in London vom 7.-11.03.17 standen die Themen Geld und Arbeit im Mittelpunkt. Während fünf intensiver Tage haben wir uns mit Aspekten des Arbeitsmarktes, dem weiten Feld von Industrie/Arbeit 4.0 befasst sowie zum ‚Rätsel‘ Geld, der Geschichte des Geldes und der Niedrigzinspolitik einer Zentralbank gearbeitet. Beim Austausch bewährter Methoden standen die Erarbeitung von Animationsfilmen und Übungen der freien Theaterarbeit nach Augusto Boal im Mittelpunkt. Der Workshop fand seinen Abschluss im Geld-Raum des ehrwürdigen British Museum. Bei freiem Eintritt! Weitere Informationen zum Projekt sind auf der Website eingestellt.

 

Economic Literacy: Exchange of Good Practises

Making economic issues understood, train the trainer in terms of knowledge and didactical skills, that’s the aim of the Economic Literacy project of weltgewandt with partners in Estonia, Czech Republic and the UK. During our last workshop in London we focused on money and work. Wihin five intensive days we discussed aspects of the labour market as well as of industry and work 4.0. We had exchanges on what could be a definition of money, on its history and the low interest rate policy of a central bank. The learning from each other’s methods included short movie’s production and free theatre work inspired by Augusto Boal. We ended up in the money room of the British museum. Free entrance! For more information see the project’s website.

Wege ebnen: Workshop für Newcomer 

Was kann ich? Diese Frage haben wir am 03.03.17 in einem Workshop an Neu-Berliner aus Syrien gestellt. In einer kreativen Kompetenzanalyse förderten sie selbst zutage, welche Talente sie bereits bewiesen haben – seien sie in Abschlüssen dokumentiert oder seien es gute Erfahrungen. Anschließend sprachen die Teilnehmer/innen mit Frau Bettmann vom JobCenter Marzahn-Hellersdorf über konkrete Perspektiven, in Arbeit zu kommen. Es war wieder eine intensive und reiche Begegnung.

Trainerinnen: Sophia Bickhardt, Rafaela Subaie
Der Workshop fand im Rahmen des Projekts PATE in Zusammenarbeit mit dem Nachbarschaftshaus Kiek In statt.
Das Projekt wird aus Mitteln des Lokalen Sozialen Kapitals Marzahn-Hellersdorf gefördert.

Gaumenschmeichler aus Nahost

35 Ehrenamtliche und Neu-Berliner vornehmlich aus Syrien haben zusammen geschnippelt, gebacken, gekocht, geredet und gelacht! Vor dem sehr leckeren Essen gab’s angeleitete Bewegungsübungen auf dem hauseigenen Trampolin und eine Führung durch das Gebäude. Dies bot den Neu-Berlinern die Gelegenheit, ein Nachbarschaftshaus und damit Angebote im Bezirk ‚von innen‘ kennen zu lernen. Nachdem die Köstlichkeiten verspeist waren, stellte Jürgen Geißler, der Koordinator für Beschäftigungsförderung des Kiek In, seine Arbeit vor und erörterte Perspektiven von Newcomern, eine Arbeit aufzunehmen oder eine Ausbildung zu beginnen. Es war eine anregende wie froh stimmende Begegnung!
Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit dem Nachbarschaftshaus Kiek In statt.

«Türöffner» gesucht

Wer braucht das nicht: Orientierung, Unterstützung, ein ermutigendes Wort, Anregungen und Wertschätzung. Das brauchen auch die Menschen, die erst seit kurzem hier leben und sich in unsere Gesellschaft «einfädeln» müssen. Gut ist es dann, wenn jemand da ist, der/die zuhört, sich interessiert, Informationen weitergibt, Türen öffnet. Ein Pate bzw. eine Patin.

Das institut weltgewandt lädt Sie herzlich ein, «Newcomer» darin zu unterstützen, in Berlin Fuß zu fassen. Dazu werden von Februar bis September 2017 fünf Workshops für Menschen, die unterstützen möchten und für «Newcomer» angeboten. Diese haben zum Inhalt:

* Neu- und Alt-Berliner in Kontakt zu bringen und Patenschaften anzuregen,
* Job-Perspektiven von «Newcomern» zu entwickeln,
* «Himmlisches und Holpriges» von Patenschaften zu besprechen, Unterstützung für Patinnen und Paten zu bieten.

Die Workshops sollen inspirieren wie ermutigen, sie sollen dazu beitragen, Möglichkeiten und Grenzen zu auszuloten, damit ein stabiles und zugleich wert-volles Miteinander entsteht.

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Termine und Orte sind in Kürze über unsere Website einsehbar.

Bei Fragen und Anmerkungen sind wir über Tel. 030 22 80 82 35 oder info@weltgewandt-ev.de erreichbar. Um Anmeldungen zu den Workshops wird gebeten.

Wir freuen uns auf Sie!

Das Projekt wird mit Mitteln des Lokalen Sozialen Kapitals Marzahn-Hellersdorf gefördert.

        

Happy Year 2017

Das institut weltgewandt. wünscht Ihnen / Euch ein friedliches und frohes Jahr 2017! Möge es reich sein an Inspirationen, Ermutigungen, Erfolgen und Ideen zur kreativen Wendung von Problemlagen – vor Ort wie global.

The institut weltgewandt. („open to the world“) wishes you peace and joy in 2017! May the year bring inspirations, encouragement, success and ideas to solve problems in a creative way. Change can be made by all and both locally as well as globally.

L‚institut weltgewandt. (ouvert au monde) vous souhaite une paisible et heureuse année 2017 ! Qu’elle soit pleine d’inspiration, d’encouragement, de réussites et d’idées pour surmonter les challenges de façons créatives, autour de vous et du monde.

ECOLIT: Kreative Zugänge zur ökonomischen Alphabetisierung

Zum Auftakttreffen des Projekts lud weltgewandt. Vertreter*innen der Partnerorganisationen in Prag, Tartu und London nach Berlin ein.
Im direkten Kontakt bestand die Möglichkeit zur detaillierten Planung der Projektaktivitäten und -ergebnisse. Desgleichen erprobten wir den spielerischen Zugang zu wirtschaftlichen Themen und diskutierten Thesen zu den aktuellen Problemen der Euro-Zone. Die Fragen und Überlegungen der Anwesenden boten Aufschlüsse über Betrachtungsweisen ein und desselben Themas vor dem Hintergrund der Debatten, die in den verschiedenen Ländern dazu geführt werden. Wir waren uns einig, dass europäische Herausforderungen der europäischen, länderübergreifenden Analyse bedürfen.

ECOLIT – Creative Approaches to Economic Literacy

weltgewandt. invited representatives from the partner organisations in Prague, Tartu and London to hold the kick-off meeting in Berlin.
We got to know each other personally and planed the project activities and its results. Moreover, the group experienced playful ways of approaching to economic issues. We also discussed theses referring to the current euro zone problems. The questions and considerations raised by the participants reflected perspectives against the background of the public debates in each partner’s society. We agreed that European challenges need to be analysed in a European, transnational dimension.

Projektflyer PATE // Project Folder

                      

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Europäische Kooperationen zur Förderung des interkulturellen Lernens und des Austauschs zwischen den Generationen

Kontaktseminar in Palermo, Oktober 2016

  

Die italienische nationale Agentur des Erasmus+-Programms veranstaltete ein Kontaktseminar für Akteur/innen der Bildungsarbeit in Europa. Eingeladen waren 40 Teilnehmer/innen aus 16 Ländern, darunter auch ein Mitglied von weltgewandt. In drei intensiven Tagen bestand die Gelegenheit, von den Erfahrungen und der jeweiligen Situation der anderen Organisationen zu lernen, sich über methodische Zugänge auszutauschen und gemeinsam ein Projekt zu entwickeln. Der interkulturelle Dialog sowie der Austausch zwischen den Generationen brauchen neue Impulse, gerade in Gesellschaften, die einen ‚auf Dauer gestellten‘ Wandel erleben.

European cooperation to promote intergenerational and intercultural exchange in non-formal and formal contexts

Contact seminar, Palermo, October 2016

The Italian national agency INDIRE (Erasmus+) invited educational workers from all over Europe taking part in a contact seminar. 40 participants from 16 countries took the opportunity to learn from each partner’s methodological approaches, the educational context as well as chances and challenges regarding intercultural and intergenerational dialogue. We developed projects together hoping to meet learner’s needs. A very useful, enriching experience!

      

Erasmus+ KA2 Strategic Partnership 2016-2018

Mind-opening to Economy. Creative Approaches to Economic Literacy

                

What’s this, inflation? What’s going on in Europe, inflation or deflation? How to explain the problems of the Euro project? What about the economic and social consequences of the „Brexit“ in all over Europe? How to solve a banking crisis? Which role plays a Central Bank in an economy; which role should it play? What are the reasons for the growing gap between rich and poor? What concepts of „green economy“ exist?

Economic thinking is more and more present in daily lives, politics and global developments. However, there is a lack of understanding the ‚big picture‘ of a market economy and the role that citizens play in. This meets a widely spread feeling of uncertainty. As people normally refer to interpretations in public discourse, there is a threat of getting attracted by nationalist perspectives on social phenomenons. But democracy needs education, socio-economic education too.

This project brings 4 organisations from East, West and Central Europe together to exchange good practises in economic learning by combining a) creative approaches of civic education, b) economic issues such as labour market and employability, money, management skills for life, environmental economics, consumer behaviour and c) a European perspective on recent macro-economic developments. In order to allow a democratic learning, partners seek to reflect these questions in a multi-perspective way taking different economic “schools” into consideration.

As project’s result, the consortium produces teaching material to be applied in adult and citizenship education.

Partners:
weltgewandt. Institut for Intercultural Political Education, Berlin/DE (Coordinator)
EDUcentrum o.s., Prague/CZ
PEIPSI CTC, Tartu/EE
Kairos Europe, London/UK