Aktuelles

Programmieren selbst gemacht

Online-Kurs zu Frauen und Robotik veröffentlicht

Frauen und Robotik: von dieser Kombination hört man nicht allzu oft. Denn Frauen sind auf dem schnell wachsenden Markt der Robotik deutlich unterrepräsentiert. Es fehlt ihnen oft an Mut und Selbstvertrauen, sich für die sogenannten MINT-Fächer zu interessieren bzw. ihrer Qualifikation Geltung zu verschaffen. So sind es eher Männer, die bestimmen, welche Technik in Haushalt und Alltag, Medizin und Pflege, Autoindustrie, Logistik, dem Militär u.s.w. zum Einsatz kommt.

Dem möchte das Projekt NO GENDER GAP (“Keine Geschlechterlücke”) entgegen wirken. weltgewandt e.V. kooperiert dabei mit Organisationen in Spanien, Italien, den Niederlanden und Portugal. Gemeinsam wurde ein Online-Kurs erarbeitet. Er wurde nun veröffentlicht.

Schritt für Schritt können die Kursteilnehmer:innen lernen, einen eigenen (kleinen) Roboter zu programmieren. In Modul 1 stehen zunächst Grundfragen im Mittelpunkt: Was ist ein Roboter? Was sind wichtige Stationen in der Geschichte der Robotik? Welche Fragen stellen sich in Bezug auf die Roboterethik? In Modul 2 wird in die Grundlagen von Elektrizität und Schaltkreisläufen eingeführt. Darauf aufbauend werden in Modul 3 weitere Komponenten der Robotik, die automatische Steuerung und das Programmieren, vorgestellt. Dem folgt eine Einführung in die Codierung mit Scratch (Modul 4). Im abschließenden Modul 5 schließlich lernen die Kursteilnehmer/innen den Umgang mit Robotik-Kits und der Kodier-Morseschrift kennen. Das erworbene Wissen kann am Ende eines jeden Moduls mit einem Quiz getestet bzw. in Übungen angewandt werden.

Überdies werden in einzelnen Kapiteln der Module Frauen porträtiert, die die Technikgeschichte beeinflusst haben. Zu ihnen gehören auch Ada Lovelace. Sie arbeitete mit Charles Babbage an der von ihm entwickelten Analytical Engine. Nach ihr ist die Programmiersprache “Ada” benannt worden.

Das alles klingt fremd und nach Anstrengung? Vielleicht muss tatsächlich erst eine Tür ins Unbekannte geöffnet werden. Dazu möchten die Macher/innen des Kurses herzlich einladen. Es erwartet Sie/Euch die Möglichkeit, sich Kompetenzen anzueignen – zumal auf einem Gebiet, das vielfach als Zukunftsmarkt gepriesen wird.

Die Teilnahme an dem Kurs ist kostenlos. Wer ihn absolviert, erhält am Ende ein Zertifikat.

Einschreibungen sind über diesen Link möglich.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie / findet Ihr auf der Projektwebsite (auf Englisch) sowie auf dieser Seite (auf Deutsch).

Foto: Science in HD auf Unsplash, Bearbeitung: SB/weltgewandt e.V.

 

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Eine zweite Welle? Corona in Zahlen

Die Corona-Krise polarisiert, gesellschaftliche Spaltungen werden deutlicher sichtbar, und neue Trennlinien entstehen. Dies wirkt sich selbst auf persönliche Beziehungen aus.

Es ist sinnvoll, zunächst einmal zwischen dem Virus und den politischen Maßnahmen zur Eindämmung desselben zu unterscheiden. Politische Entscheidungen sind in einer Demokratie bekanntlich strittig. Für die, die sich ein eigenes Urteil bilden möchten, sei deshalb empfohlen, einerseits O-Töne zu studieren und andererseits verschiedene Bewertungen zur Kenntnis zu nehmen – und sich des Unterschieds von beidem bewusst zu sein.

Zahlen zum Infektionsgeschehen bietet das Robert-Koch-Institut. Zum einen allgemeine „Fallzahlen“, das heißt die Zahl der tatsächlich Erkrankten. Im Wochenbericht wird die Zahl der Infektionen genannt und ins Verhältnis zur Zahl der Tests gesetzt. Ergebnis vom 01.09.2020: 97,7% der Test haben einen negativen Befund, d.h. es wurde kein SARS-CoV2-Virus (PCR-Tests) festgestellt. Im Umkehrschluss heißt dies, dass 2,3% der knapp 4,9 Millionen Tests positiv ausfielen. Damit sind die Personen allerdings nicht automatisch auch erkrankt. Zudem zeigt ein Vergleich der Entwicklung dieses Jahres, dass in Deutschland die Zahl der positiv ausgefallenen Tests trotz deutlicher Ausweitung der Tests zurückgegangen ist.

Wie wird getestet? Was ist ein PCR-Test? Eine Darstellung bietet der entsprechende Wikipedia-Artikel.

Und natürlich sind auch die Tests in der Diskussion. Es trat das Problem auf, dass Menschen „falsch positiv“ oder „falsch negativ“ getestet wurden. In einer recht nüchternen Darstellung in der Süddeutschen Zeitung heißt es dazu: „Die PCR kann nämlich nur das Erbgut von Viren aufspüren, nicht jedoch feststellen, ob diese überhaupt noch infektiös sind.“ Die Fehlerquote läge bei etwa 1%, das wären 1.000 von 10.000 Menschen. Diese Zahl wird auch in anderen Artikeln bestätigt.

Eine Kritik an der Informationspolitik des RKI wurde immer wieder geäußert, durchaus deutlich im ZDF bereits am 10.05.20.

Informationen zur Situation in anderen Ländern bietet die Weltgesundheitsorganisation. Auch hierbei ist das Verhältnis aufschlussreich: Wie hoch ist die Zahl der Tests, wie hoch die der Infektionen und das im Verhältnis zur Zahl der Einwohner/innen? Wie steht es außerdem um das Verhältnis der Infizierten zu den wirklich Erkrankten? Daten dazu bietet auch die Seite Our World in Data. Dort heißt es auch:

„According to criteria published by WHO in May, a positive rate of less than 5% is one indicator that the epidemic is under control in a country.“ (Übersetzung: „Nach den von der WHO im Mai veröffentlichten Kriterien ist eine positive Rate von weniger als 5% ein Indikator dafür, dass die Epidemie in einem Land unter Kontrolle ist.“)

Eine zweite Welle scheint daher momentan wenig wahrscheinlich.

Interessant ist, wie die schwedische Regierung in der Pandemie entschieden hat. Laut dem Wochenmagazin Der Spiegel wurde ein liberaler Umgang mit dem Problem bevorzugt, das heißt auf Restriktionen wie Ausgangssperren wurde verzichtet und statt dessen Abstandsregeln und Hygieneverhalten propagiert. „Die Idee dahinter ist, sich auf eine Verlangsamung der Virus-Ausbreitung zu konzentrieren, da sich der Krankheitserreger ohnehin nicht ausrotten lasse.“ Schweden habe dadurch eine höhere Immunität erreicht als andere Länder. Vertreter der WHO hätten dieses Vorgehen als nachhaltig gelobt.

Wer Lust auf weitere Zahlen hat, wird auch auf der Seite des Statistischen Bundesamts fündig. Dort sind ein Einbruch der Wirtschaftsleistung um 9,7% und eine Deflationsrate von 0,1% (also -0,1% Inflationsrate) ausgewiesen (07.09.2020).

Foto: Center for Desease Control auf Unsplash

 

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Neue Normalität? Pro und Contra Mund-Nasen-Schutz

Mit Blick auf die politischen Entscheidungen zur Corona-Krise entzünden sich die Debatten auch am Tragen einer Maske. Dazu heißt es in der Wochenzeitung Der Freitag: „Die Maske ist links“.  Mit der Maske verknüpft die Autorin Elsa Köster Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts:

„Denn das Tragen der Maske ist ein Akt der Solidarität. Man schränkt sich ein, um Schwächere zu schützen: Solidarprinzip. Dieses abzulehnen, ist ein neoliberaler Akt: einer, der die Schwachen sich selbst überlässt und den Starken alle Freiheit einräumt. Ohne Maske ist die Corona-Gesellschaft eine, in der sich der gesundheitlich Überlegene durchsetzt.“

Kommentar: Mit dieser Argumentation unterstellt die Autorin, dass Menschen mit einer anderen Auffassung gleichsam asozial sind. Sie geht noch einen Schritt weiter und charakterisiert diejenigen, die es ablehnen eine Maske zu tragen als politisch rechts. Ein Dazwischen gibt es nicht, die politische Welt erscheint bipolar.

Eine Widerrede zu dem Artikel schrieb die Ökonomin und Politologin Mona Pauly unter dem Titel „Die Maske ist totalitär“.

Ein Team von Wissenschaftlern hinterfragt das Tragen von Masken in Supermärkten. In diesen läge das Infektionsrisiko bei 0,01%. Die Forscher plädieren für gezielte Maßnahmen und gehen davon aus, dass die Situation zu steuern sei, sofern präventiv Maßnahmen entwickelt werden,

„die die verletzlichen Gruppen schützen (unter aktiv umgesetzter Wahrung der individuellen Würde und Humanität), und wenn die Ressourcen des Gesundheitssystems (Organisation, Bettenkapazität) in der jetzigen Form aufrechterhalten werden“.

Argumente für und gegen das Tragen einer Maske hat die Berliner Zeitung veröffentlicht. Auch in Österreich wird darüber kontrovers diskutiert, so der Bericht einer Debatte unter anderem mit dem Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Die Grünen).

Foto: Kilian Seiler auf Unsplash

 

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Eine neue Protestbewegung?

Belastungsproben von Demokratie in Zeiten der Krise

Am 01.08. und 29.08.2020 fanden in Berlin Großdemonstrationen statt. Über diese wird kontrovers diskutiert. Was wollen die Demonstrierenden? Was und wer verbirgt sich hinter „Querdenken“? Was sagen die Kritiker? War die Belagerung des Reichstags Teil der Querdenken-Demonstration? Welche Einsichten bieten diese Ereignisse für die Demokratieentwicklung in Zeiten von Pandemie und Krise? Lesen Sie / lest dazu diesen Beitrag.

Foto: M. Ziegler

 

Webinar: Wie erstelle ich ein Wiki?

„Absolut großartig und anregend.“

„Informationen konsolidieren. Wie der letzte Teil einer Unterrichtsplanung.“

„Neues zu Plugins gelernt.“

Drei Rückmeldungen der drei Teilnehmer/innen, die am 31.08.20 die Gelegenheit hatten, an einem mehr als zweistündigen Webinar über die Erstellung eines Wikis teilzunehmen. Anna Dobrowska von CosmoCode erklärte den Kolleg/innen unseres Projekt-Konsortiums, wie man Seiten erstellt, den Nutzerbereich und die Navigation verwaltet, Backups generiert u.v.a.m. Sie führte außerdem in die Welt der Plugins für dieses Wiki ein. Eine inspirierende, inhaltsreiche und ermutigende Lernerfahrung!

 

Gut besucht, auch ohne Werbung

„Es ist toll, wie viel wir voneinander lernen.“

„In zwei Stunden haben wir so viel erlebt. Gelacht, geredet, gespielt, Ideen gesammelt.“

„Ich kann jetzt besser akzeptieren, dass es länger dauert, um mit Deutschen in echten Kontakt zu kommen.“

Drei Rückmeldungen auf unser Spielend sprechen: DIALOG-Café am 02.09.20. Es war eine intensive, kurze Zeit, in der spielerisch die Zunge gelockert, das Zusammenspiel von Körper- und gesprochener Sprache wahrgenommen und erprobt – und viel gefragt wurde. Ein Teilnehmer stellte schließlich seine aktuelle Lektüre vor: „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ von Eugen Ruge. In der arabischen Übersetzung. Gar nicht so leicht, das in eigenen Worten wiederzugeben. Auf Deutsch…

Foto: Kyle Head auf Unsplash

 

Wiki mit neuer Adresse

Im Rahmen des Projekts zur Digitalen Grundbildung entstand ein Wiki zu technologischen, gesellschaftlichen und politischen Aspekten der Digitalisierung. Es ist jetzt dauerhaft über diese Adresse verfügbar. Die Projektbeteiligten freuen sich Ihre / Eure Kommentare! Mehr Informationen zum Projekt gibt’s auf der fünfsprachigen Projektwebsite.

 

weltgewandt e.V. auf Telegram

Auch wir nutzen nun ebenso diesen Kanal, um Hinweise auf eigene Aktivitäten und Anregungen von anderen zu verbreiten. Unsere Adresse ist: https://t.me/weltgewandt. Wir freuen uns über Ihr / Dein Interesse – und Abonnent:innen.

 

Von der Kunst, Feedback zu geben

Die Arbeit an der Lernplattform zur sozioökonomischen Bildung in Europa ist selbst ein Lernprozess. Das wurde bei unserer letzten Videokonferenz am 06.08.20 deutlich. In einem guten Sinn. Zur Diskussion standen zum einen der Beitrag, der von den Kolleg:innen der Universität Wien erarbeitet wurde. Das Thema:„Klima und Ökonomie“. Zum anderen gaben die Projektpartner:innen ihr Feedback auf den Beitrag der estnischen Kollegin zu „Öffentliche Güter und Soziale Wohlfahrt“. Die Kommentare waren differenziert und sachbezogen. Dann kam das Gespräch auf die Frage, warum wir versuchen multiperspektivisch zu sein. Und was heißt das? Überfordert man die Leser:innen, wenn verschiedene Interpretationen zu einzelnen Themen – entsprechend der verschiedenen Denkrichtungen in den Wirtschaftswissenschaften – erwähnt werden? Es zeigte sich, dass die Partner:innen in verschiedenen Kulturen zu Hause sind, Wirtschaft zu denken. Das macht den Charme der Zusammenarbeit aus. Schöner wäre es natürlich, wir könnten zu einem physischen Austausch zusammenkommen und manche Frage intensiver besprechen. Doch wir bleiben am Ball, online.

 

Frischer Wind für die Ökonomie: Website online

weltgewandt e.V. koordiniert ein zweijähriges Projekt mit Partnerorganisationen in sechs EU-Ländern zur sozioökonomischen Bildung. Das Konsortium möchte Anregungen zum besseren Verstehen von Ökonomie und ökonomischen Lehrmeinungen bereitstellen. Dazu wird gerade eine sechssprachige Lernplattform erarbeitet. Zu ausgesuchten Themen enthält sie jeweils Kurzversionen in leichter Sprache für alle Bürgerinnen und Bürger. Die ausführliche Version ist für Erwachsenenbildner:innen und Interessent:innen gedacht, die sich eingehend informieren möchten. Die didaktischen Teile mögen dazu anregen, sozioökonomische Fragen in die eigene Bildungsarbeit aufzunehmen. Aufgrund der aktuellen Corona-Krise musste die Veröffentlichung erster Teile der Lernplattform verschoben werden. Grund dafür ist, dass die Partner:innen die methodischen Teile zunächst gemeinsam erproben und gegebenenfalls überarbeiten möchten. Bis dahin veröffentlichen wir Kurzartikel zu einzelnen Themen. Die Website ist nun online. Mehr Informationen zur Lernplattform finden Sie auf dieser Seite.

 

Webinar: Websites selbst machen

„Ich fühle mich nun eher kundig, selbst eine Website zu erstellen.“

„Eine sehr, sehr schöne Beschreibung der notwendigen Schritte.“

„Ich habe eine Übersicht zu WordPress-Websites,  dem Erstellen von Seiten, Posts,  zu Plugins und Menüs erhalten.“

„Ein gutes Beispiel für das Lernen über Räume hinweg.“

Vier Feedbacks zu unserem internen Webinar am 21.07.2020 zum Aufbau einer eigenen Website mit Teilnehmern aus Focsani/Rumänien, Málaga und Berlin. Die Idee, dieses Wissen zu teilen, entstand während des Projekts zur Digitalen Allgemeinbildung und resultiert aus dem wachsenden Interesse an der Welt des Digitalen und dem Wunsch, nicht nur Konsument:in, sondern auch Produzent:in von Inhalten zu sein.  Das dreistündige interaktive Webinar umfasste Grundlagen wie die Entwicklung des Konzepts einer Website zu Beginn (Idee, Ziele, Zielgruppen, Hauptaussagen usw.), das Verfassen von Textentwürfen, die Berücksichtigung der Rechte von Autor:innen und Fotograf:innen und anderes. Im praktischen Teil wurde auf die Designs (Themes) eingegangen, darauf, wie man eine Seite und einen Beitrag erstellt, wie man sie übersetzt und was bei der Strukturierung der Menüs zu beachten ist. Zudem wurden einige Plugins vorgestellt. Ein separater Teil war dem Page Builder Elementor gewidmet.

Ziel des Webinars war es, die Motivation zu fördern und der Angst nurmehr einen kleinen Platz zu lassen, um …

… selbst eine Website zu erstellen.

 

Wir fragen …

Im Rahmen unseres Erasmus+-Projektes Kompetenzausbau 45+ führen wir gerade Interviews mit Migrant/innen und Geflüchteten sowie mit Menschen, die mit ihnen arbeiten. Uns interessiert, was Erwachsene dieses Alters und mit Migrationsgeschichte alles können und gelernt haben, welche Bedarfe und Bedürfnisse sie haben und wie es um ihre digitalen Kompetenzen steht. Wir freuen uns über die große Bereitschaft, an der Umfrage teilzunehmen. Eines wird in allen Interviews deutlich: Sprachkenntnisse sind zentral für alles. Das gilt für Roma, Aussiedler, Geflüchtete aus Syrien, Afghanistan und dem Irak gleichermaßen. Außerdem ist Selbstorganisation integrationsfördernd, und dafür gibt es gute Beispiele in Berlin, siehe etwa den Polnischen Sozialrat. Integration ist auch politisch, weil eine neue Balance zwischen Alteingesessenen und Hinzugekommenen vonnöten ist – ohne, dass die einen gegen die anderen ausgespielt werden. Die Umfrageergebnisse der beteiligten Partnerorganisationen aus fünf Ländern werden in den nächsten Monaten veröffentlicht.

Bild:  Johan Mouchet auf Unsplash, Montage: SB/weltgewandt e.V.

 

Weitermachen, online

Europäische Kooperationsprojekte für Erwachsenenbildung haben zum Ziel, sich über Methoden auszutauschen, gemeinsam etwas zu erarbeiten und voneinander zu lernen, unter anderem, indem man die Arbeitskontexte der Partnerorganisationen kennen lernt. Bei kurzen Management-Treffen oder gemeinsamen, längeren Workshops. Normalerweise. Aber normal sind die Zeiten gerade nicht. Also gab es ein weiteres Online-Treffen im Rahmen unserer Kooperation Klima + Wandel. Die Kolleg:innen diskutierten Möglichkeiten, alle geplanten Aktivitäten des zweijährigen Projekts umzusetzen und die Zeit in der jeweiligen ‚home zone‘, wenn wir nicht reisen können, sinnvoll zu überbrücken. Gegenwärtig arbeiten alle an ihren Beiträgen zu dem Online-Kurs über Aspekte des Klimawandels und freuen sich darauf, die didaktischen Teile gemeinsam zu testen. Ende September 2020 in Athen. Hoffentlich.

 

Digitale Allgemeinbildung ganz digital

Framatalk/Jitsi meet, GotoMeeting, ClickMeeting, zoom, Skype, Blizz, Adobe Connect, Nextcloud: In Zeiten von Corona werden viele Treffen online abgehalten. Unsere Video-Konferenz am 25.06.20 war ein kleiner Ersatz für das vom 26.-28.06.20 geplante größere Treffen in Berlin. So hießen  weltgewandte Teammitglieder Kolleg/innen des Projekts „Digitale Allgemeinbildung“ aus Rumänien und Spanien virtuell willkommen. Thema war unter anderem unser Wiki. Der ‚Erasmus+ spirit‘ von Kooperation und dem Teilen von Erfahrungen und Wissen war wieder voll zu spüren. 🙂

 

Wir machen weiter – telefonisch und online

Alle öffentlichen Veranstaltungen von weltgewandt e.V. sind derzeit ausgesetzt. Gleichwohl arbeiten wir weiter an unseren Projekten. Auch telefonisch sind wir erreichbar, am besten in der Kernarbeitszeit von Montag bis Donnerstag, 10-16 Uhr und freitags 10-15 Uhr. Kommt / kommen Sie alle gut durch diese Zeit!

Foto: „Der Bevölkerung“, Kunstprojekt zur Gestaltung des Lichthofs des Deutschen Bundestags

 

Wiki zu Digitaler Allgemeinbildung

Lassen Sie sich inspirieren zum Begriff der Digitalisierung, zu Cyber-Mobbing, Künstlicher Intelligenz, Formen der Online-Zusammenarbeit, Big Data, dem aktuellen Strukturwandel von Öffentlichkeit und anderem mehr: Im Rahmen des Projektes zur Digitalen Mündigkeit erarbeiteten Kolleg/innen aus vier Ländern ein Wiki zu technischen, gesellschaftlichen und politischen Aspekten der Digitalisierung. Neben Informationen zum Thema enthalten die Beiträge auch didaktische Anregungen (Methodenbeispiele) für die Anwendung in der Erwachsenenbildung. Die Beteiligten freuen sich über Ihre/Deine Kommentare!

 

Klima+Wandel: Website online

weltgewandt e.V. koordiniert eine zweijährige Kooperation von Organisationen aus vier Ländern der Europäischen Union zum Thema Klimawandel. Auf der Website des Projekts sind Anregungen zum Klimawandel zusammengestellt sowie Erläuterungen zum Projekt und den beteiligten Partnern zu finden. Die Projektaktivitäten werden dokumentiert und die Ergebnisse – unter anderem ein Online-Kurs – sukzessive veröffentlicht. Viel Spaß beim Lesen!

 

Der aktuelle Strukturwandel von Öffentlichkeit

Wiki-Beitrag zu Öffentlichkeit in Zeiten der Digitalisierung, entstanden im Rahmen des Projekts zu Digitaler Grundbildung. Mit Internet und Social Media wird Öffentlichkeit demokratischer, denn Bürger/innen können leichter selbst veröffentlichen und sich nicht nur über Medien, sondern auch über andere Bürger/innen informieren. Zugleich verlieren traditionell etablierte Medien an Einfluss und Deutungsmacht. Wortschöpfungen wie “Fake News” und “Filterblase” markieren vor diesem Hintergrund einerseits einen Sachverhalt. Sie sind andererseits selbst Instrumente im Kampf um die Deutungshoheit. Vertrauen gewinnt in der ’neuen Unübersichtlichkeit‘ an Bedeutung.  Dem ist eine freimütige, Vielfalt spiegelnde und an Argumenten ausgerichtete Diskussionskultur nur zuträglich. Diese zu praktizieren und sich der Tücken von Manipulation zu bewusst zu werden ist eine gesamtgesellschaftliche Lernaufgabe.  Hier geht’s lang zum gesamten Beitrag.

Bild: Mitya Ivanov on Unsplash

 

Big Data – big democracy?

Im Rahmen des Projekts zu Digitaler Grundbildung, das weltgewandt e.V. koordiniert, wird ein Wiki zu Aspekten der Digitalisierung erarbeitet. Die deutschsprachige Fassung des Wiki-Beitrags zu Big Data wurde nun veröffentlicht. Er ist wie folgt strukturiert: a) Facetten eines Begriffs, b) Warum big und nicht small?, c) Big data – big market, d) Big data – big brother, e) Big data – big democracy? Hier geht’s lang…

Bild: imgix auf unsplash.com

 

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