Digitalisierung und Öffentlichkeit

Mit journalistischen Internetportalen, Online-Auftritten diverser Medien, Plattformen wie Facebook, Instagram, Twitter und zahllosen weiteren interaktiven Tools setzte ein Strukturwandel von Öffentlichkeit ein. Sie differenziert sich weiter aus. Bürger/innen können selbst veröffentlichen und sich nicht nur über Medien, sondern auch über andere Bürger/innen informieren.

Das Internet ist damit demokratischer geworden. Zugleich verlieren traditionell etablierte Medien an Einfluss und Deutungsmacht. Wortschöpfungen wie “Fake News” und “Filterblase” markieren vor diesem Hintergrund einerseits einen Sachverhalt. Es gibt sie und das in verschiedenen Ausprägungen (und nicht erst, seit es das Internet gibt). Sie sind andererseits zugleich selbst Instrumente im Kampf um die Deutungshoheit. 

Vertrauen gewinnt in der ’neuen Unübersichtlichkeit‘ an Bedeutung.  Dem ist eine freimütige, Vielfalt spiegelnde und an Argumenten ausgerichtete Diskussionskultur nur zuträglich. Diese zu praktizieren und sich der Tücken von Manipulation zu bewusst zu werden ist allerdings eine gesamtgesellschaftliche Lernaufgabe. Sie birgt ein hohes Demokratiepotenzial für die politische Kultur eines Gemeinwesens. Mehr noch, gleichberechtigte Teilhabe und Teilnahme ermöglichen die Erfahrung von Zugehörigkeit, ohne dass Unterschiede eingeebnet werden müssen.

Hier geht’s lang zum gesamten Beitrag “Filter, Fake, Fidelity. Der aktuelle Strukturwandel von Öffentlichkeit“.

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Bild: Camillo Jimenez auf unsplash